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Porträt von Tim Jambor

Tim Jambor

Extremsportler aus Dortmund. Allein durch Wüste, Dschungel und Eis. Nur mit dem, was ich tragen kann, und dem, was ich gelernt habe.

Gletscher Nordenskiöldbreen auf Spitzbergen, eine einzelne Person läuft über das Eis

Spitzbergen, September 2026

Arktis

150 Kilometer allein zu Fuß durch die Arktis. Kein Netz, Eisbärengebiet und im Notfall bis zu 24 Stunden bis zur Rettung. Die Ruhr Nachrichten schrieben vorab: „Experten raten von dieser Reise ab.“

WDR-Film zur Vorbereitung Artikel der Ruhr Nachrichten Live-Tracking

Symbolbild: Nordenskiöldbreen, Spitzbergen. Foto: Christoph Strässler, CC BY-SA 2.0

Strecke
150 km geplant
Unterwegs
allein zu Fuß
Gebiet
Spitzbergen
Eisbären
Waffe erlaubt
Rettung
bis zu 24 h
Tim Jambor mit Rucksack, Sonnenbrille und Kopftuch in den Dünen der Sahara

Nordafrika, Februar 2025

Sahara

200 Kilometer zu Fuß

200 Kilometer zu Fuß durch die Sahara. Hitze, Sandstürme, Skorpione und Schlangen, und mittendrin ein Geburtstag, den ich garantiert nicht vergessen werde.

Bericht der Ruhr Nachrichten

Tim Jambor auf einer Düne in der Sahara, hinter ihm seine Fußspuren
Tim Jambor mit ausgebreiteten Armen über einer Felsschlucht in der Sahara
Kamel im Gegenlicht der untergehenden Sonne
Sonnenuntergang in der Sahara
Tim Jambor klettert barfuß an einer Palme hinauf

Mittelamerika, August 2024

Panama

Zwei Wochen auf einer unbewohnten Insel

Zwei Wochen auf einer unbewohnten Insel, reduziert auf Messer und Machete. Nahrung kam direkt aus Meer und Dschungel: Fisch, Kokosnüsse und Meeresschnecken.

Bericht der Ruhr Nachrichten

Tim Jambor springt vor Panama aus dem Helikopter ins Meer
Abschied von Panama: der Sprung aus dem Helikopter

Alpen, 2024

Zugspitze

2.962 m

Durchs Höllental

Durch die Höllentalklamm über Klettersteig und Ferner auf Deutschlands höchsten Gipfel, 2.962 Meter. Fels, Drahtseil, Eisfeld: nicht aufgeben, bis das Gipfelkreuz steht.

Video auf Instagram

Tim Jambor im Klettersteig durchs Höllental zur Zugspitze
Tim Jambor klettert nachts im Regen mit Stirnlampe

Zwischen den Touren

Expeditionen beginnen lange vor dem Abflug. Motorsport, Soloklettern, Snowboard, Mountainbike und Amateurfußball halten Körper und Kopf unter Belastung.

Mehr davon auf Instagram

Mission Control

Auch ohne Mobilfunk bleibe ich sichtbar: Mein Garmin-inReach überträgt die Position per Satellit an das von mir entwickelte Mission Control. Dort siehst du Route, Check-ins und Status in Echtzeit. Bleibt ein Check-in aus, startet automatisch die Alarmierung.

live.timjambor.com öffnen App Store Google Play

Die kostenlose App „Mission Control System“ für iOS und Android zeigt Live-Position, Route, Feldmeldungen und Wetter direkt auf dem Handy. Alternativ lässt sich live.timjambor.com als App zum Startbildschirm hinzufügen und du bekommst jeden neuen Check-in direkt per Push-Benachrichtigung.

Mission-Control-System auf live.timjambor.com: Live-Karte der Expedition mit Route, Check-ins und Status
Tim Jambor im Abendlicht in der Wüste

Warum ich Grenzen suche

Die ehrlichste Antwort: Weil ich dort draußen etwas finde, das es hier nicht gibt.

In der Wüste, im Eis, allein auf einer Insel ist niemand, der dich rettet. Niemand, der applaudiert. Niemand, dem du etwas vorspielen kannst. Was von dir übrig bleibt, ist das, was du wirklich bist. Kein Titel, kein Kalender, kein Lärm. Nur du, deine Angst und die Frage, ob du weitergehst.

Ich setze mich mit dem Tod auseinander, nicht weil ich ihn suche, sondern weil er der ehrlichste Maßstab ist, den es gibt. Wer einmal nachts allein im Eisbärengebiet im Zelt liegt und jedem Geräusch lauscht, weiß, wie laut das Leben sein kann. Dann ist nichts mehr selbstverständlich: kein Atemzug, kein Sonnenaufgang, kein „bis morgen“.

Und genau das verändert alles. Wer seinem eigenen Ende einmal wirklich nahe war, kommt anders zurück: dankbarer, ruhiger, klarer. Streit wird kleiner. Zeit wird kostbarer. Menschen werden wichtiger. Ich gehe an Grenzen, um zu spüren, wo meine wirklich liegen. Und jedes Mal, wenn ich zurückkomme, weiß ich ein Stück genauer, wofür es sich zu leben lohnt.

Ich gehe nicht raus, um dem Leben zu entkommen. Ich gehe raus, um es endlich ganz zu spüren.

Tim Jambor

@codename.tim

Training, Vorbereitung und ungefilterte Eindrücke direkt aus den Expeditionen.

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Skyline von Dortmund in der Abenddämmerung
Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann, CC BY-SA 4.0

Über mich

Beruflich leite ich die Offensive Security bei adesso. Auf Expeditionen gelten dieselben Prinzipien: ruhig bleiben, Verantwortung übernehmen und entscheiden, wenn noch nicht alle Antworten feststehen.

Verantwortung übernehme ich auch ehrenamtlich: als Richter am Kreissportgericht Dortmund und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Dazwischen läuft die Vorbereitung auf die nächste Tour: körperlich, mental und technisch.

Das Live-Tracking-System hinter live.timjambor.com habe ich selbst entwickelt: Satelliten-Feed, Live-Karte und automatische Check-in-Eskalation. Wenn ich unterwegs bin, kannst du jeden Kilometer mitverfolgen.

Beruf
Head of Offensive Security
Ehrenamt
Richter am Kreissportgericht Dortmund, Freiwillige Feuerwehr
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@codename.tim
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Tim Jambor
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